Lindenblätterpesto mit sautiertem rotem Chicorée und Sobanudeln

aus dem Buch «Essbare Stadt» von Maurice Maggi

Vegane Vorspeise oder Hauptgericht von März bis Anfang Mai.
 

2 Knoblauchzehen
30 g Pinienkerne
1 kleines Stück rote Peperoncini
2 Tassen zarte Lindenblätter
3 EL Olivenöl
Salz
300 g Sobanudeln aus reinem Buchweizenmehl oder mit Weißmehl gemischt
2 rote Chicoréestauden oder 150 g junger Chicorée
grobes Meersalz

Knoblauch, Pinienkerne, Peperoncini und Lindenblätter klein hacken und mit dem Olivenöl pürieren. Mit Salz abschmecken.

Die Sobanudeln je nach Art nach Packungsanweisung 8 – 10 Minuten kochen, ohne Zugabe von Salz, da die Nudeln selbst schon Salz enthalten und somit beim Kochen kräftig aufschäumen.

Den Chicorée putzen. Kleine Blätter ganz lassen, ansonsten die Blätter in feine Streifen schneiden. Kurz vor Ende der Garzeit der Nudeln den Chicorée zugeben und kurz mit blanchieren. Erst nach dem Abgiessen mit grobem Meersalz würzen und die Chicorée-Nudeln mit dem Pesto servieren.

VARIANTEN
Anstelle von Lindenblättern eignen sich auch junge Buchen- oder Ahornblätter.

Das Pesto kann auch mit geriebenem Parmesan, Pecorino oder Sbrinz verfeinert werden.

Etwas abgeriebene Zitronenschale erfrischt das Pesto.
 

Foto: Juliette Chrétien