Kalte rote Paprikasuppe

Aus dem Buch «Mit einer Prise Orient» von Jacqueline Amirfallah

Die dünnwandigen roten Paprikaschoten schmecken oft kräftiger als die runden Gemüsepaprika; besonders lecker ist die Sorte Ramiro. Zu dieser Suppe passen gebratene Krustentiere, z. B. Garnelen.

 

FÜR 4 PERSONEN
3–4 rote Paprikaschoten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (4–5 cm)
1 EL natives Olivenöl
Salz
¼ TL Piment d’Espelette
1 EL brauner Zucker
1 l Hühner- oder Gemüsebrühe

 

- Die Paprikaschoten waschen und klein schneiden, dabei die Kerne und die weißen Scheidewände entfernen. Zwiebel, Knoblauchzehe und Ingwer schälen. Die Zwiebel in grobe Würfel schneiden, die Knoblauchzehe und Ingwer sehr fein hacken.

 

- Das Olivenöl in einem hohen Topf leicht erhitzen und nacheinander Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und die Paprika zugeben. Mit Salz und Piment d’Espelette würzen. Alles sehr sanft anbraten und die Paprika ganz langsam weich garen, ohne dass sie Farbe nimmt. Nur so kommt der süße Geschmack der Paprika zur Geltung.

 

- Wenn die Paprika weich geschmort ist, den braunen Zucker zugeben. Sobald der Zucker karamellisiert und damit eine leicht braune Färbung annimmt, die Brühe zugeben und nochmals 5 Minuten köcheln lassen. (Seien Sie dabei sehr vorsichtig, der Zucker wird rasch dunkel und bitter.) Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und danach durch ein Sieb streichen. Nochmals mit Salz, Zucker und Olivenöl abschmecken.

 

- Die Suppe kalt werden lassen und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken, da Essen in kaltem Zustand zurückhaltender schmeckt und damit mehr Gewürze verträgt als warmes Essen.

 

Foto: Hubertus Schüler