Pasta e patate

Aus dem Buch «a casa» von Claudio Del Principe

Dieses Gericht schafft es locker in die Top Drei meiner möglichen Henkersmahlzeiten. Es ist so vollmundig und cremig, dass einem augenblicklich wohl wird. Sellerie, Knoblauch, Muskatnuss und Tomaten verschmelzen zu einem wärmenden, tröstenden Geschmack. Noch mehr feurige Wärme steuert viel schwarzer Pfeffer bei. Man findet das Rezept in allen Regionen Italiens, immer wieder etwas abgewandelt.

Olivenöl extra vergine
1 Stange Staudensellerie (oder 1 Stück Knollensellerie), grob geschnitten
2 Knoblauchzehen, halbiert
400 g Kartoffeln (vorzugsweise mehligkochende), geschält, klein geschnitten
frisch geriebene Muskatnuss
100 ml passierte Tomaten
feines Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
300 g gekaufte Pasta (ideal ist eine muschelförmige Sorte)
Parmesan, frisch gerieben
 

Olivenöl in einem Topf erhitzen und sanft mit dem Sellerie und Knoblauch aromatisieren. Die klein geschnittenen Kartoffeln darin anschwitzen, mit Muskatnuss würzen, die passierten Tomaten dazugeben, salzen und pfeffern. Nun die Kartoffeln fingerhoch mit Wasser bedecken und zugedeckt 1 Stunde sanft köcheln lassen, bis sie fast zerfallen, falls nötig noch etwas Wasser nachgießen. Die Pasta in siedendem Salzwasser bissfest kochen, abgießen (1 Tasse des Kochwassers auffangen) und vorsichtig mit den Kartoffeln mischen. Falls nötig, etwas vom Pastawasser dazugießen. Das ideale Verhältnis ist erreicht, wenn die Pasta komplett von der sämigen Sauce umhüllt ist und sich in den Rillen oder Vertiefungen kleine Kartoffelstückchen verstecken. In tiefen Tellern servieren und nach Belieben frisch geriebenen Parmesan darüberstreuen.
 

Das Rezept stammt aus unserem Buch «a casa» von Claudio Del Principe.

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Foto: Claudio Del Principe