Erdbeer-Panzanella

Aus dem Buch «Täglich Früchte» von Hugh Fearnley-Whittingstall

Dieser farbenfrohe Salat zeigt, wie gut sich Obst in einem ungewöhnlichen, pikanten Umfeld macht, sodass daraus ein originelles, aber überzeugendes neues Gericht entsteht. In der traditionellen italienischen Panzanella spielen Tomaten die Hauptrolle. Erdbeeren bieten ebenso viel Aroma und eine ähnliche Balance von Säure und Süsse.

 

Für 6 Personen
300 g leicht altbackenes Sauerteigbrot, Ciabatta oder anderes Brot mit grober Struktur
200 g Erdbeeren, geputzt
4 EL Olivenöl extra vergine
1 EL Balsamicoessig
1⁄2 mittelgroße Gurke, klein geschnitten
1 kleine rote Zwiebel, in sehr feine Ringe geschnitten
1 kleine Fenchelknolle, geputzt, in dünne Scheiben geschnitten
1 EL Kapern, abgespült
einige Blätter Basilikum, zerpflückt
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot in mundgerechte Stücke reißen, auf ein Backblech verteilen und im Ofen 5–10 Minuten leicht rösten. Abkühlen lassen.

Die Hälfte der Erdbeeren mit den Händen zerdrücken. In ein Sieb über einer großen Schüssel geben und mit der Rückseite eines Holzlöffels durch das Sieb streichen, sodass ein dünnes Erdbeerpüree entsteht. Das Olivenöl, den Balsamicoessig sowie etwas Salz und Pfeffer mit dem Schneebesen einrühren.

Die übrigen Erdbeeren vierteln oder sehr große Exemplare in kleinere Stücke schneiden. Mit der Gurke in eine große Schüssel geben, die Zwiebel, den
Fenchel, das geröstete Brot, die Kapern und etwa die Hälfte des Basilikums hinzufügen. Das Erdbeerdressing darübergeben, leicht mischen und den Salat vor dem Servieren 10–15 Minuten ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer nach Bedarf abschmecken. Den Salat noch einmal vorsichtig mischen, mit dem restlichen Basilikum bestreuen und servieren.

 

Das Rezept stammt aus unserem Buch «Täglich Früchte» von Hugh Fearnley-Whittingstall.

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Foto: Simon Wheeler