Cremiger Räucherfisch-Spinat-Gratin

Aus dem Buch «Restlos gut» von Hugh Fearnley-Whittingstall

1 TL Raps- oder Sonnenblumenöl

1 kleine Zwiebel, gewürfelt

1 Zweig Thymian, nach Belieben

½ Glas Weißwein, nach Belieben

ca. 200 g Spinat oder Mangold,  grob gehackt

ca. 500 g gegarte Kartoffeln, zerdrückt oder zerkrümelt (falls gebraten oder gekocht)

150 ml Rahm (Sahne) oder Crème fraîche etwas frisch geriebene Muskatnuss

200–300 g Räucherfisch (z. B. Makrele, Hering, Schellfisch, Seelachs),  in große Stücke zerteilt

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Raps- oder Sonnenblumenöl für die Form

 

Für den Belag

40 g Semmelbrösel

40 g Reibkäsemischung (Parmesan, Greyerzer oder Emmentaler; Seite 227)

 

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Eine ofenfeste Form von circa 28 cm Durchmesser leicht fetten.

 

In einem Topf mit schwerem Boden das Öl bei mittlerer bis schwacher Hitze erwärmen. Die Zwiebel mit Thymian und 1 guten Prise Salz etwa 15 Minuten sanft weich dünsten. Den Wein (oder ein halbes Glas Wasser) hinzugießen und zum Köcheln bringen. Den Spinat oder Mangold hineingeben und zugedeckt 1–2 Minuten zusammenfallen lassen.

 

Vom Herd nehmen. Die Kartoffeln und den Rahm oder die Crème fraîche hinzufügen und gut verrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Den Fisch vorsichtig unterheben und bei Bedarf nochmals nachwürzen.

 

Die Fischmasse in die gefettete Auflaufform füllen. Die Semmelbrösel mit dem Käse mischen und den Gratin damit bestreuen. Im Ofen 25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, einige Minuten leicht abkühlen lassen, dann mit einem knackigen grünen Salat  servieren

Foto: Simon Wheeler