Rhabarber-Vanille-Schnecken

Aus dem Buch «Apfelduft und Heidelbeerblau» von My Feldt

Zartschmelzende Vanillecreme, säuerliches Rhabarberkompott und feine Kardamomwürze – was gibt es Besseres? Die Schnecken schmecken frisch gebacken am besten.

ERGIBT ETWA 24 SCHNECKEN

Für den Hefeteig:
700 g Weizenmehl
120 g weiser oder Rohrohrzucker
1½ TL feines Meersalz
2 EL Kardamom, grob gemahlen
12 g Hefe
360 ml Vollmilch
1 kleines Ei
110 g Butter, weich

Für die Füllung:
175 g Butter, weich
100 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker
2 TL Kardamom, gemahlen
Vanillecreme
Rhabarberkompott
Puderzucker zum Bestäuben

1. Vanillecreme und Rhabarberkompott zubereiten und kühl stellen.

2. Mehl, Zucker, Salz und Kardamom in einer großen Schussel mischen. Die Hefe in der Milch auflösen. Zusammen mit dem Ei zur Mehlmischung geben und mit den Händen zu einem glatten Teig zusammenfügen. Sie brauchen den Teig nicht zu kneten. 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

3. Nun die Butter hinzufügen und mit den Händen unter den Teig kneten, bis er glatt ist. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

4. Für die Füllung alle Zutaten verrühren.

5. Den Teig zu einem 60 x 40 cm großen Rechteck ausrollen. Gleichmäßig dünn mit der Füllung bestreichen. Von einer Seite her aufrollen, in 24 Stücke schneiden und diese in Muffinformen setzen.

6. Die Schnecken auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Sie können die Schnecken auch im kalten Backofen über einer auf den Backofenboden gestellten Schüssel Wasser bei geschlossener Ofentür 4–6 Stunden oder über Nacht gehen lassen.

7. Die Schnecken und die Wasserschüssel aus dem Backofen nehmen. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

8. Die Vanillecreme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils die Menge von etwa 2 EL in die Mitte der Schnecken spritzen. 2 EL Rhabarberkompott daraufgeben.

9. Die Schnecken 8–10 Minuten backen, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben. Herausnehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Foto: Linda Lomelino