Gazpacho

Aus dem Buch «Seelenwärmer» von Annemarie Wildeisen

Dieses Rezept ist eines der ältesten in meinem Fundus und stammt von Agnes Amberg, der legendären, leider früh verstorbenen Zürcher Spitzenköchin. Für mich ist es immer noch das beste Rezept für die kalte Gemüsesuppe aus der spanischen Küche, auch wenn es wohl nicht das Original ist. Was ich in Spanien auf jeden Fall gelernt habe: kalte Suppen nie eiskalt, sondern höchstens so kühl wie Weisswein servieren, denn ist sie zu kalt, kann man die subtil aufeinander abgestimmten Aromen der Suppe gar nicht richtig wahrnehmen.

Für 6−8 Personen

Suppe:
500 g vollreife Tomaten
1 rote Peperoni
½ Salatgurke
1 hart gekochtes Ei
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
125 g Toastbrot
100 ml Milch
150 ml Wasser
4 Esslöffel Tomatenketchup
100 g Mayonnaise
1−2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Weissweinessig
1 Teelöffel Zucker
½ Esslöffel Rosenpaprika (scharf)
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle


Einlage:
½ Salatgurke
2 Tomaten
1 grüne Peperoni
1 mittlere Zwiebel
1 hart gekochtes Ei

1 Für die Suppe die Tomaten in Würfel schneiden. Die Peperoni entkernen und ebenfalls würfeln. Die Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Das Ei, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und hacken. Alles in eine Schüssel geben.


2 Das Toastbrot entrinden, klein schneiden und mit der Milch sowie dem Wasser beträufeln. Zum Gemüse geben. Ketchup, Mayonnaise, Öl, Essig, Zucker und Paprika ebenfalls beifügen. Alles sorgfältig mischen. Dann zugedeckt im Kühlschrank mindestens 4 Stunden ziehen lassen.


3 Die Masse im Mixer sehr fein pürieren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren kühl stellen. Vor dem Anrichten je n die Suppe mit wenig Wasser verdünnen.


4 Für die Einlage die Gurke schälen, der Länge nach halbieren und entkernen. Den Stielansatz der Tomaten keilförmig herausschneiden, die Tomaten waagrecht halbieren und entkernen. Die Peperoni halbieren und ebenfalls entkernen. Alle diese Gemüse in sehr kleine Würfelchen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Ei schälen und klein würfeln. Die Zutaten separat zur Suppe
servieren.

Foto: Jules Moser